“Manche Hunde schauen uns ins Gesicht und manche Hunde schauen uns direkt ins Herz – deswegen nennt man sie Herzenshunde”

Nichts ist heilsamer als ein treuer Blick, ein sanftes Stupsen oder das weiche Fell eines Hundes zu spüren.
Einen Hund zu streicheln senkt nachweislich den Blutdruck, die Herzfrequenz wird langsamer und kann nach einer Studie des Minnesota Stroke Institutes sogar das Herzinfarktrisiko um bis zu 30% senken. Hundebesitzer sind laut verschiedener Studien besser vor Stimmungstiefs geschützt als Menschen ohne Haustiere oder Tierkontakt.

Unsere Hunde liegen uns also buchstäblich am Herzen.
Und weil sie uns so gut tun und uns lebenslang so viel mehr zurückgeben als sie von uns jemals bekommen können, muss es uns eine Herzensangelegenheit sein, ihr Hundeleben zu jeder Zeit so schön und unbeschwert wie möglich zu gestalten.
Mein Herzenshund Angie kam vor 3 Jahren zu mir und hat seitdem alles verändert. Geduld, unumstößlicher Optimismus, einen Blick für die kleinen schönen Alltagserlebnisse und Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit sind einige der vielen Dinge, die mich mein Herzenshund gelehrt hat.
Angie ist das beste Beispiel, dass ein alter Hund mit vielen „Baustellen“ ein wunderbares und weitgehend schmerzfreies Leben führen kann und mit knapp 16 Jahren immer noch Momente hatte, in denen sie sich fühlte und benahm wie ein junger Hund.
Die Physiotherapie hat nicht nur bei allen orthopädischen und damit einhergehenden neurologischen Problemen unglaubliches geleistet, sondern uns beide noch viel enger zusammengebracht.

Physiotherapie ist oft nicht nur Therapie für den Körper, sondern auch für Geist und Seele.
Gemeinsam erlebte Erfahrungen beeinflussen und festigen die Bindung zu unseren Hunden und wir können lernen, achtsamer zu sein und schon kleinste Veränderungen an unseren Hunden zu bemerken und darauf zu reagieren.